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Du bist nicht schlau. Sie haben einfach Glück: Neue Studie entdeckt die Rolle, die Glück beim Erfolg spielt

Du bist nicht schlau. Sie haben einfach Glück: Neue Studie entdeckt die Rolle, die Glück beim Erfolg spielt


Eine neue Studie veröffentlicht in Wissenschaft legt nahe, dass Zufälligkeit eine große Rolle bei der Bestimmung spielt, welche Artikel am häufigsten zitiert werden.

Der Faktor Q kann vorhersagen, wie viel erfolgreicher ein Wissenschaftler oder Ingenieur gegenüber einem anderen ist, zumindest in Bezug auf die Anzahl der Zitate.

[Mit freundlicher Genehmigung von Pixabay]

Das Projekt startete ursprünglich im Jahr 2013. Der Physiker Alber-Laszlo Barabasi von der Northeastern University entdeckte, dass er die zukünftige Zitierrate eines bestimmten Papiers vorhersagen konnte. Sie berechneten die Flugbahn der vorhandenen Zitate.

Barabasis Team versuchte dann, das Zitieren jedes einzelnen Papiers vorherzusagen, das ein Wissenschaftler jemals veröffentlicht hatte. In gewisser Weise wollte Barabasis Team in die Zukunft schauen und versuchen, den Erfolg eines Gelehrten vorherzusagen.

Sie sammelten Daten, indem sie Zeitschriften der American Physical Society und Web of Science, einer Zitierdatenbank, durchsuchten. Sie hatten eine Liste von 514.986 Artikeln mit mehr als 10.000 Wissenschaftlern und 20 Jahren Forschung. Sie kartierten diese Zitate und fanden ein statistisches Modell, um die Zukunft vorherzusagen.

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Die statistische Physikerin Roberta Sinatra von der Central European University war leitende Forscherin für die neueste Studie. Sie sagte, der Zitiertrend sei ebenso geordnet wie die Auswahl des richtigen Lottoscheins.

"Mehr Zeitungen zu veröffentlichen ist also wie mehr Tickets zu kaufen", sagte sie. "Und deshalb haben Sie in Ihren produktiveren Jahren einen größeren Einfluss" als Wissenschaftler.

Wie bei jeder Erstellung von Inhalten, egal ob in den Geistes- oder Naturwissenschaften, gibt es keinen Schlüssel für garantierten Erfolg und virale Treffer.

Die Autoren stellten fest, dass selbst für die Berechnung eines Q-Faktors mindestens 20 Artikel und 10 Jahre Zitate erforderlich waren. Sie fanden jedoch heraus, dass sie die Anzahl der von einem einzelnen Forscher erzielten Zitate mit einer Genauigkeit von 80 Prozent bis zum 40. Artikel vorhersagen konnten.

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Dies könnte zwar ein hervorragendes Instrument für die Rückschau sein, wir bezweifeln jedoch, dass die Universitäten solche Forschungsergebnisse im Einstellungsprozess einsetzen werden. Immerhin dauert es mindestens 10 Jahre Zitate.

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