Innovation

Japans neuer Supercomputer will es mit dem chinesischen Kraftpaket aufnehmen

Japans neuer Supercomputer will es mit dem chinesischen Kraftpaket aufnehmen


Weniger als einen Monat, nachdem Chinas Sunway Taihulight den Titel des schnellsten Supercomputers der Welt erhalten hatte, ließ Japan einen Plan fallen, einen noch schneller zu bauen.

Nicht einmal etwas schneller. Viel schneller. Japans neuer Supercomputer würde mit 130 Petaflops arbeiten und die 93 Petaflops des Taihulight übertreffen. Der Plan besagte, dass das Gerät 130 Billiarden (ja, Sie haben das richtig gelesen) Berechnungen pro Sekunde durchführen kann.

Abe im Februar 2013 [Mit freundlicher Genehmigung von Creative Commons]

"Soweit wir wissen, gibt es nichts, was so schnell ist", sagte Satoshi Sekiguchi, Generaldirektor am japanischen National Institute of Advanced Industrial Science and Technology.

Premierminister Shinzo Abe drängte stets auf Innovation und ermutigte Unternehmen, Bürokraten und politische Schichten, sich zu vereinen, damit Japan in wachsenden Technologiemärkten gewinnen kann. Und der Druck ergibt sich nicht nur aus dem Bedürfnis nach internem Erfolg, sondern auch aus externem Druck. China überholte Japan als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, 12 Billionen USD auf 4,3 Billionen USD.

Japans Supercomputer-Ziele umfassen die Förderung der Entwicklung des Landes zur künstlichen Intelligenz. Die "Deep Learning" -Technologie könnte es dem Computer ermöglichen, Synapsen des menschlichen Gehirns als gleich hohe Geschwindigkeiten mit größeren Speicherkapazitäten zu replizieren.

Sunway TaihuLight [Mit freundlicher Genehmigung vonExtremeTech / TOP500]

Während China sein Taihulight für eine Reihe von Branchen einsetzt, versucht Japan, seinen medizinischen Zugang mit dem Supercomputer zu verbessern. Sekiguchi erwähnte, dass es Unternehmen gegen eine Gebühr zur Verfügung stehen könnte, um Daten zu verarbeiten, die derzeit an Unternehmen wie Google und Microsoft ausgelagert sind.

Derzeit kommen die zwei schnellsten Supercomputer der Welt aus China. Das TaihuLight und das Tianhe-2 (Milchstraße-2) stehen ganz oben auf der Liste. Der Titan der USA belegt einen relativ weit entfernten (und dennoch respektablen) dritten Platz.

Die Arbeiten am Computer könnten bereits im nächsten Jahr beginnen, obwohl noch kein offizielles Datum bekannt gegeben wurde. Die Ausschreibung für das Projekt endet am 8. Dezember. Der aktuelle Name für den Supercomputer lautet AI Bridging Cloud Infrastructure (ABCI). Es ist zwar nicht der aufregendste Name für ein so leistungsstarkes Gerät, aber es beeindruckt sicherlich durch seine geplante Leistung.

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Über Reuters

[Ausgewähltes Bild des Olympus-Mainframes mit freundlicher Genehmigung von Pixabay]


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